Ein 1977 gebautes Studentenwohnheim entsprach wegen der schlechten Gebäudedämmung, konstruktiven Schäden in der Fassade, einer veralteten Gebäudestruktur mit 16 Personen großen Wohngruppen etc. nicht mehr den heutigen Anforderungen. In der Voruntersuchung wurden Entwurfsvarianten von der einfachen Renovierung bis hin zum Totalabriss funktional und wirtschaftlich gegenübergestellt. Der notwendige radikale Umbau, 25 % günstiger als ein Neubau, wurde nach Zusage der Fördermittel durch das Land Nordrhein Westfalen beschlossen.
Mit dem Umbau wurden die Wohngruppen in überwiegend Einerappartements umstrukturiert, die ursprüngliche, nicht differenzierte, anonyme Wohnmaschine für über 300 Studenten in vier Flügel und "familiäre" Einheiten auf den einzelnen Ebenen geteilt.
Gemeinschaftsbereiche im Gebäude und eine in den Entwurf mit einbezogene Freiraumplanung fördern auch nach der Individualisierung der Bewohnerzimmer das studentische Zusammenleben.
EnOB:
Forschung für Energieoptimiertes Bauen
>>Flyer "Studentenwohnheim Neue Burse, Von der Energieschleuder zum Passivhaus", PDF (359 KB)




